Das Internet ist voll mit widersprüchlicher Information bezüglich Ernährung, aber ob Sie es glauben oder nicht, es gibt ein paar generelle Richtlinien denen die meisten Ernährungsberater zustimmen würden – und Ihren eigenen Kunden empfehlen. Wenn Sie sich an diese 10 Regeln halten, dann können Sie eigentlich gar nichts falsch machen!

  • Eine unbestreitbare Tatsache ist, dass Alkohol, Zucker und zu viel Kaffee schlecht für uns ist.  Eine weitere Grundregel ist, dass man Lebensmittel möglichst in seiner natürlichen Form konsumieren sollte. Desto weniger verarbeitet, desto besser. Die meisten Fertigprodukte sind voller Sodium, Zucker, Fetten und anderen Zutaten die Sie nicht mal aussprechen können. Als Faustregel gilt, von jeglichen Produkten die aus Dosen, Tüten und Plastik kommen, fernzubleiben. Eine super Seite mit vielen Tips, Tricks und Rezepten für ein zuckerfreies Leben finden Sie hier .

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  • Es gibt immer mehr Theorien die besagen, dass das Weglassen von Gluten und Weizen auch bei Nicht-Allergikern von Nutzen sein kann. Sollten Sie sich mehr darüber informieren wollen, so empfehlen wir Ihnen das Buch Weizenwampe von   Dr. William Davis zu lesen.  Sein Sie vorsichtig, denn Gluten und Weizen ist nicht das gleiche; ein glutenfreies Produkt wird immer auch weizenfrei sein, aber ein weizenfreies Produkt ist nicht unbedingt glutenfrei. Auch wenn es Zeit bedarf, lesen Sie die Inhaltsangaben genau durch, gerade bei verarbeiteten Produkten. Die einfachste Weise auf Gluten und Weizen zu verzichten ist, sich von so natürlichen Produkten wie möglich zu ernähren.
  • Kaufen Sie Bio und lokale Produkte wann immer möglich und reservieren Sie 50% Ihres Tellers für rohe Zutaten. Gerne können Sie sich hier mehr über die Wichtigkeit von Bio-Produkten  informieren. 50% ist eine ungefähre Angabe, die Sie motivieren soll so viel frisches und ungekochtes Gemüse in Ihre tägliche Nahrung zu integrieren. Dies ist verständlicherweise besonders schwer in den kalten Jahreszeiten wenn der Körper nach wärmender Nahrung verlangt, es ist also völlig normal dass es in diesen Monaten etwas schwieriger ist sich an diese Regel zu halten. Wenn Sie Interesse haben, mehr über eine rohe Ernährung zu lernen, dann schauen Sie hier vorbei.
  • Sie sollten Sich zu maximal zwei Portionen stärkehaltigen Zutaten per Tag halten; Frühstück und Mittagessen. Stärkehaltige Produkte bedeutet Pasta, Kartoffeln, Brot, Reis und Cornflakes. Am besten lassen Sie diese Produkte für das Abendessen komplett weg, da diese anstatt verarbeitet zu werden als extra Fett gelagert werden.
  • Trotz all den Debatten, Frühstück ist und bleibt eine der wichtigsten wenn nicht die wichtigste Mahlzeit des Tages. Gesundes Eiweiss und komplexe Kohlenhydrate (frische Früchte, Eier, Yoghurt, getrocknetes Fleisch, Gemüse, glutenfreie Pfannkuchen, Birchermüsli, glutenfreies Brot) werden Ihnen die nötige Energie geben die Sie brauchen.

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  • Ihre Mittagsessen sollte folgendermaßen ausschauen: ½ Teller mit rohem Gemüse, ¼ mit Eiweiss und ¼ mit stärkehaltigen Kohlenhydraten. Wir lieben unseren Nachtisch, und es spricht absolut nichts dagegen wenn Sie sich von Zeit zu Zeit ein Stück Schokolade gönnen. Balance is key baby!
  • Nicht jedermann ist ein « Graser »,  aber die meisten Menschen verspüren gegen 4:00 Uhr Nachmittags das Verlangen auf einen kleinen Snack. Versuchen Sie, sich an Eiweiss-haltige Happen zu halten anstatt Zucker, um Ihren Blutzuckerspiegel nicht auf eine Achterbahnfahrt zu setzten. Unsere Ernährungsberaterin Brigitte hat dazu folgendes zu sagen: Falls mehr als 5 Stunden zwischen zwei Mahlzeiten liegen, sollten Sie auf alle Fälle zu einem kleinen Snack greifen. Es wird Ihnen Energie geben und verhindern, dass Sie bei Ihrer nächsten Mahlzeit überessen.
  • Beim Abendessen ist es wichtig, dass Sie viel Eiweiss in der Form von Gemüse zu sich nehmen, sei es in der Form einer Suppe, Salat, Gemüsewok mit Tofu oder Gerichten mit Eiern wie ein Omelette. Wie in Punkt 4 schon erwähnt, vermeiden sie jegliche stärkehaltigen Lebensmittel.
  • Achten Sie auf  die Portionsgrösse Ihrer Mahlzeiten, ohne sich dabei zu sehr einzuschränken. Zu sehr restriktive Diäten können sich negativ auf Ihre Glukose und Insulinlevel auswirken, welche beide für das reibungslose Funktionieren Ihres Stoffwechsels wichtig sind. Ausserdem führen zu kleine Mahlzeiten oft zu späteren Essensattacken, wo letztendlich mehr Kalorien konsumiert werden als geplant. Also versuchen Sie diese negativen Kreisläufe zu vermeiden und essen Sie immer, bis sie vollständig zufrieden sind.
  • Menschen brauchen Wasser um zu überleben, viel Wasser. Stellen Sie sicher, tagsüber so viel Wasser wie möglich zu trinken. Wenn Sie ca. eine ½ Stunde vor einer Mahlzeit ein großes Glaß Wasser trinken, hilft das Ihr Hungergefühl zu verringern. Wasser ist natürlich immer am Besten, aber Sie können auch beliebig viel grünen Tee oder unsere kaltgepressten Säfte trinken.

Fruit-Infused-Waters-from-Green-BlenderNatürlich vergessen Sie nicht, genug zu schlafen und sich regelmässig zu bewegen!

Unsere Beiträge zu gesunder Ernährung werden in Zusammenarbeit mit unserer Dipl. Ernährungsberaterin Birgit Boislard erstellt. Falls Sie eine persönliche Beratung wünschen, können Sie sie unter Coach Nutrition kontaktieren.